Supervision für Sprachmittelnde

Oberthema: Selbstfürsorge
 
Die Arbeit als Dolmetscher*in ist interessant, aber auch anspruchsvoll und mitunter belastend. Es kommt vor, dass man beim Dolmetschen mit sehr belastenden Themen und Schicksalen konfrontiert wird, die man dann oft mit nach Hause nimmt. 
Die Supervision bietet die Möglichkeit, einzelne belastende Fälle einzubringen sowie Strategien zu entwickeln, um im Alltag trotz Arbeit leichter durchs Leben zu gehen.
 
Umso bedeutsamer ist es, selbstfürsorglich mit sich umzugehen und die eigenen Bedürfnisse und Belastungsgrenzen wahrzunehmen.
 
In dieser Supervision wollen wir gemeinsam reflektieren, wie wir gut auf uns und unsere Gesundheit achten können. Dabei geht es auch um den Austausch darüber, was dabei hilft, einen guten Abstand zu belastenden Geschichten zu entwickeln und die eigenen Grenzen zu wahren.
 
Supervisorin:
Julia Fischer-Ortman ist seit 1999 freiberuflich als Therapeutin für Geflüchtete und Migrant*innen tätig. Ihre Themenschwerpunkte sind Trauma, Flucht und interkulturelle Kommunikation. Darüber hinaus bietet sie Supervision und leitet Workshops zum Thema Trauma und zu interkulturellen Fragestellungen. Sie arbeitet als Psychologin bei centra und führt dort Supervisionen und In-House Schulungen durch. Zusätzlich bietet sie bei haveno im Gesundheitszentrum St. Pauli Psychotherapie für Menschen mit Fluchterfahrung an.
 
Zielgruppe: Sprachmittelnde aus dem Sprachmittlungspool von Kita-Einstieg Hamburg
 
Hinweis: Die Veranstaltung wird in deutscher Lautsprache durchgeführt.
 
Das Supervisionsangebot ist kostenlos.
 
Anmeldefrist: Mittwoch, 21.10.2026
 
Beginn der Veranstaltung: 22.10.2026 um 17:30 Uhr bis 22.10.2026 19:30 Uhr

Wo?
AGFW Hamburg e.V.
Burchardstraße 19
20095 Hamburg


Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.