
„Diversität und Diskriminierung in der Pflege – Anbahnung einer diversitätsorientierten und diskriminierungssensiblen Pflege“
Die Diversität der Gesellschaft zeigt sich im Gesundheitssystem ebenso auf vielfältige Weise und prägt die Pflegepraxis, -bildung und -organisation. Der Workshop soll dazu einladen, Diversität in ihren verschiedenen Dimensionen differenziert zu betrachten. Dabei stehen die Zusammenhänge zwischen Diversitätsdimensionen, Machtstrukturen, Ungleichbehandlung und Diskriminierung im Zentrum. Diskriminierung wird als komplexes Phänomen verstanden, das gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Ebenen umfasst und sich sowohl in Pflegebeziehungen, als auch in institutionellen/organisationalen Abläufen und (Aus-)Bildungsprozessen widerspiegeln kann.
Anhand von Übungen, Gruppenarbeiten und Fallbeispielen aus der Pflegepraxis werden konkrete Situationen analysiert, in denen Benachteiligung oder Diskriminierung aufgezeigt werden. Die Teilnehmenden lernen, solche Prozesse zu erkennen, kritisch zu reflektieren und Umgangsstrategien zu entwickeln. Dazu zählt der sensible Umgang mit Machtverhältnissen und Hierarchien, das Bewusstsein für die eigene berufliche Position sowie das Kennenlernen verschiedener professioneller Handlungsmöglichkeiten, die Teilhabe, Gerechtigkeit und Diskriminierungssensibilität in der Pflege fördern.
Ziel des Workshops ist es, Selbstreflexion anzuregen, die eigene Haltung gegenüber Diversität und Diskriminierung zu prüfen, und ein praxisnahes Handwerkszeug für eine diversitätssensible, gerechte und inklusive Pflege zu vermitteln.
Der Workshop richtet sich an Fachpersonen aus der Pflegepraxis, -bildung und -organisation, die ein diversitätssensible Praxis im Berufsalltag aktiv gestalten möchten.
Für diese Veranstaltung gibt es 8 Fortbildungspunkte.
Wo?
Diakonische Fortbildungsakademie
Weidestraße 132
22083 Hamburg
Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt.